Kommunikationsschulung – wir lernen nicht aus!

von am Freitag, 14 Juni 2013
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Kommunikation

Wie ihr bereits im Beitrag Kommunikationsschulunggelesen habt, ist es für uns Azubis zur Kauffrau /-mann für Dialogmarketing (und auch für alle anderen Mitarbeiter im Kundenkontakt) wichtig, die Regeln der Kommunikation zu beherrschen. Deshalb haben wir diverse Schulungen in der Ausbildung, die die verschiedensten Bereiche der Kommunikation abdecken.

 

Ein großer Baustein nennt sich dabei „Der methodische Fünfsprung im Vertrieb“. Hier werden die Bereiche „Aktives Zuhören“, „Fragen stellen“, „Kaufmotive erkennen“ und „Nutzenargumente formulieren“ behandelt. Ich beschränke mich jetzt auf das Thema „Aktives Zuhören“, da alles viel zu viel Platz brauchen würde 😉

Beim aktiven Zuhören haben wir vier wichtige Bestandteile:

 

Kommunikation

Jetzt erkläre ich euch die einzelnen Bestandteile erfolgreichen Zuhörens:

  • Schweigen: Man hört sich erst mal an, was derjenige zu erzählen hat. Dabei bringt man keine eigenen Ergänzungen vor.
  • Soziale Grunzlaute: Verbale Signale wie z. B. „Hm“, „Genau“, „Aha“ usw. zeigen dem Redner, dass man aktiv zuhört.
  • Paraphrasieren: Hier wiederholt man die Aussage des anderen mit eigenen Worten. Dabei ist es wichtig, keine eigene Wertung oder Meinung ins Spiel zu bringen. Es geht rein um das Verstehen des Gegenübers.
  • Verbalisieren: Man wiederholt die Aussage des anderen, spricht aber auch das an, was nicht gesagt wurde. Eben das, was zwischen den Zeilen verstanden wurde. Dabei ist es wichtig Fehlinterpretationen zu vermeiden und stattdessen mit Ich-Botschaften die wahrgenommenen Emotionen anzusprechen.

Das klingt jetzt alles sehr sachlich, aber durch verschiedene Übungen wurde uns näher gebracht, was überhaupt dahinter steckt. Grundsätzlich gibt es Leitlinien zum aktiven Zuhören:

  • Sich auf das Gegenüber einlassen und konzentrieren
  • Nachfragen bei Unklarheiten
  • Zuhören heißt nicht gutheißen
  • Auf die eigenen Gefühle achten
  • Die Gefühle des Partners erkennen und ansprechen
  • Bestätigende kurze Äußerungen
  • Geduld haben und den Sprecher ausreden lassen
  • Mit der eigenen Meinung zurückhaltend umgehen
  • Eigene Meinung erst gegen Ende des Gesprächs
  • Sich durch Vorwürfe und Kritik nicht aus der Ruhe bringen lassen

Versucht einfach mal, beim nächsten Gespräch genau auf diese Sachen zu achten. Ihr werdet merken, dass es gar nicht so einfach ist, aktiv zuzuhören. Aber wenn ihr es mal raus habt, wird euch sicherlich jeder alles erzählen wollen J

 

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Über den Autor

Rebecca Mall

absolviert eine Ausbildung zur Kauffrau für Dialogmarketing. Wenn sie nicht für euch bloggt, ist sie in spannenden Einsätzen in ihrer Ausbildung. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten im Kino, beim Kochen oder im Fitnessstudio.