Auf Entdeckungsreise… mit dem Postboten der DATEV

von am Donnerstag, 20 November 2014
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In unserer Reihe zu den „außergewöhnlichen Berufen“ bei DATEV haben wir heute bei unserem Postboten William Reese vorbeigeschaut, ohne den so manches wichtiges Schriftstück nie beim korrekten Empfänger angekommen wäre.

Der Arbeitstag ist:

  • abwechslungsreich
  • sehr anstrengend
  • verbunden mit viel laufen

…und besteht aus:

  • Erfassung von Labels
  • Abholung von Paketen
  • Auslieferung von Paketen/ Unterschriftenmappen

Hallo Herr Resse, warum haben Sie diesen außergewöhnlichen DATEV- Beruf gewählt?

William Reese DATEV Postbote IVIch komme aus Amerika und bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Nach meinem Einsatz beim Militär stellte sich mir die Frage, was ich beruflich machen möchte.

Ich bin ein Mensch, der gern mit den Händen arbeitet. Meine Frau ist ebenfalls bei DATEV tätig  und hat von der freien Stelle erfahren. Das passte: Learning by doing!

Was ist das Besondere an ihrem Beruf?

Der Beruf ist sehr vielseitig! Trotz eines durchgeplanten Tagesablaufs wird er immer durch spontane Ereignisse unterbrochen. Man hat viel Kundenkontakt, aber letztendlich arbeitet man allein für sich, was natürlich mit viel Verantwortung verbunden ist.

Die Arbeit ist in die verschiedenen Bereiche der DATEV-Areale aufgeteilt. Jeder ist für seinen Bereich zuständig, so wie ich für DATEV in der Sigmundstraße sowie das Schulungszentrum. Die große Zentrale steht in unserem Gebäude DATEV I. Hier sind wir insgesamt 53 Mitarbeiter.

Verraten Sie uns Ihr persönliches Highlight bei DATEV?

Seit meinem Einstieg 1992 sind mir schon viele Dinge passiert. Eines davon ist mir ganz besonders in Erinnerung geblieben obwohl es ca. 20 Jahre zurück liegt. Es war meine erste große Auslieferung in DATEV I und ich musste ein RIEEEESEN Paket liefern. Es war unglaublich schwer und ich klopfte am Sekretariat an. Nachdem ich eingetreten war, fragte ich, wem das Paket gehört. Statt mir zu antworten, fragte die eine Sekretärin die andere: „Weißt du was da drin ist?“ Die Antwort kam prompt: „Nein, keine Ahnung!“ Ich stand im Türrahmen beladen mit dem großen Paket, das immer schwerer wurde. Es ging weiter: „Ich auch nicht.“ „Aber wem gehört es dann?“ „Könnten es vielleicht die Bücher sein?“ „Ja das könnte natürlich sein!“ Ich kam mir vor, wie der letzte Idiot … 😉 und war froh, als ich das Paket dann doch endlich abstellen durfte.