Ein Jahr Medientechnik – mein erstes Jubiläum!

von am Montag, 22 Juni 2015
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Als ich an meinem ersten Tag als feste Mitarbeiterin etwas nervös meinen neuen Kollegen gegenüberstand, wurde ich grinsend mit den Worten begrüßt „Erster Tag? Na also ich hab heute 25jähriges Jubiläum!“. Einerseits ein amüsanter Eisbrecher, der mir bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die lockere, lustige Umgangsweise meines Teams gab und so den Einstieg an diesem Tag etwas erleichterte. Andererseits jedoch auch ein Satz, der mir das Gefühl gab im richtigen Unternehmen gelandet zu sein. 

Vanessa Paul JubiläumFast ein Jahr ist seitdem wie im Flug vergangen und so kann ich nun wenigstens bald mein erstes kleines Jubiläum feiern (fehlen also nur noch 24 weitere 😉 ). Ein guter Moment, um die Zeit und das seit dem Einstieg Erlebte Revue passieren zu lassen.

Ähnlich herzlich und mit viel Humor hat auch der Rest meines Teams mich aufgenommen und so habe ich mich schnell und gut eingelebt. Auch in fachliche Themen wurde ich sofort voll mit einbezogen und lernte schnell das Themengebiet, die Prozesse und Schnittstellen mit anderen Abteilungen kennen.

„Herrscher“ über die Technik

Die Hauptaufgabe meiner Kollegen und mir ist die Ausstattung der gesamten Nürnberger DATEV-Standorte mit Medientechnik, also z.B. Beamern, Leinwänden, Monitoren und Mediensteuerungen in Besprechungsräumen, Kantinen und Veranstaltungsräumen. Hinzu kommt neben der Wartung und Modernisierung der Anlagen auch die Betreuung der Anwender bei Problemen.

Besonders ein Thema, das derzeit viele Mitarbeiter bewegt, liegt daher aktuell auch stark in unserem Fokus: der IT-Campus.

Da die Planungen des Großprojekts bereits seit einigen Jahren im Gange sind, konnte ich gleich tief in die Arbeit mit eintauchen und somit spannende Erfahrungen sammeln und in kurzer Zeit vieles Neues lernen. Was mich besonders freute ist, dass ich sofort einbezogen und mir viel zugetraut wurde.

Positives Zwischenfazit

Jetzt, nach fast einem Jahr Mitarbeit stellte ich mir also die Frage, ob die Erwartungen, die ich bewusst oder unbewusst an das „richtige Arbeitsleben“ und DATEV als meinen Arbeitgeber hatte erfüllt wurden.

Kurz gesagt: ja.

Mein Wunsch nach dem Studium war, mein theoretisches Wissen auch praktisch anwenden und erweitern zu können. Besonders wichtig war mir hierbei das Gefühl zu haben aktiv etwas bewegen und gemeinsam mit anderen gestalten zu können. Beides Dinge, die ich definitiv erreichen konnte. Relativ bald wurde mir die Möglichkeit gegeben mich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und in diesem Fall bei der Planung und Ausstattung des Neubaus mitzuwirken. Zukunft gestalten, gemeinsam – ich denke wörtlicher könnte man es kaum nehmen.

Die Abstimmungen hierzu mit vielen Abteilungen, sowie externen Firmen und der Kontakt mit unseren Anwendern ergänzen für mich den technischen Part optimal durch häufigen Kontakt mit Menschen – ein weiterer Punkt, der für mich persönlich sehr wichtig ist.

Erfüllte Erwartungen?

Doch was hatte ich mir von DATEV als Arbeitgeber erwartet?

Nach 2 Jahren Werkstudententätigkeit natürlich nicht mehr ganz so eine Überraschungspackung, wie für einen kompletten DATEV-Neuling. Nichtsdestotrotz habe ich das Unternehmen doch tiefergehend kennengelernt, als man das als Student oder Aushilfe kann. Doch die für mich wichtigen Eckpfeiler haben sich für mich nicht verändert: Als Genossenschaft organisiert arbeitet DATEV nicht nur für seine Mitglieder, sondern gibt auch viel an seine Mitarbeiter zurück. Der Slogan „Zukunft gestalten, gemeinsam.“, den ich bereits oben aufgegriffen habe, wird aus meiner Sicht auch tatsächlich so gehandhabt. So sehe ich besonders am Beispiel des Campus und der Art, wie die Wünsche der einziehenden Kollegen diskutiert und berücksichtigt werden, wie groß die Möglichkeiten sind mitzugestalten. Zum anderen existiert aus meiner Sicht ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb unseres Bereiches mit Hilfe dessen wir uns gemeinsam Herausforderungen stellen, das einem das Gefühl gibt Teil eines großen gemeinsamen Ganzen zu sein. Ein großes Ganzes, das in der heute so schnelllebigen Zeit trotzdem Konstanz besitzt.

Hiermit möchte ich auch versuchen wieder den Bogen nach oben zu dem Satz meines netten Kollegens zu schlagen. 25 Jahre DATEV, die ich trotz erwartungsgemäßem Einarbeitungsstress nach fast einem Jahr gut nachvollziehen kann

Über den Autor

Vanessa Paul

stieg 2012 als Studentin bei DATEV im Bereich Mobility und Messaging Services ein. Nach Abschluss ihres Media Engineering Studiums 2014 war sie zunächst zwei Jahre in der Medientechnik tätig. Mittlerweile beschäftigt sie sich wieder mit Kommunikationstechnologien und dem Thema New Work. In Ihrer Freizeit findet sie den Ausgleich im Reisen, beim Yoga und dem Zusammensein mit Freunden.