Von attraktiver Arbeitsumgebung und innovativen Technologien

New Work, New Work

von am Montag, 3 Juni 2019
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Bällebad, kostenlose Obstkörbe oder Virtual-Reality-Brille – ob all das wirklich mit ‚New Work‘ zu tun hat, liegt erst einmal im Auge des Betrachters. Was Unternehmen aber grundsätzlich darunter verstehen und welche Herausforderungen es bei der Umsetzung gibt, diskutierten knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Mitte Mai bei der Netzwerkveranstaltung der Nürnberg Initiative für Kommunikation e.V. (NIK). DATEV war Gastgeber der Veranstaltung und lud die Diskutanten aus verschiedenen Branchen in die Räume des IT Campus ein. So viel sei gesagt: Bällebad gab‘s leider keines.

Doch was ist dieses ‚New Work‘ nun eigentlich? Megatrends wie Digitalisierung, Individualisierung oder Mobilisierung stellen neue Anforderungen an bestehende Business-Modelle und die Entwicklung von Kundenlösungen. Damit Unternehmen diesen Anforderungen gerecht werden, müssen sie umdenken. Um auf kürzere Produktzyklen, hohe Komplexität und geringere Planungssicherheit reagieren zu können, braucht es passende Rahmenbedingungen in den Unternehmen.
Kompetente Fachkräfte müssen an Bord geholt, gehalten oder entwickelt werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Fachkräfte fordern aber nicht nur eine moderne, flexible Arbeitsatmosphäre, sondern auch eine attraktive Arbeitsumgebung und den Einsatz innovativer Technologien. „New Work“, die neue Art zu arbeiten, ist genau aus diesen Gründen seit einiger Zeit omnipräsent in der Geschäftswelt.

Future Workplace bei DATEV

Auch DATEV beschäftigt sich seit über einem Jahr mit diesem Thema: Welches Arbeitsumfeld brauchen über 7.500 Mitarbeiter, um auch künftig hochwertige Lösungen bereitzustellen? Um sich dieser Frage zu stellen, wurde die interne Initiative „Future Workplace“ ins Leben gerufen, welche fest auf drei Säulen steht: Räume, Technik und Kultur. Denn Arbeitsumfeld meint nicht nur das Büro und die technische Ausstattung an sich, sondern auch die Frage, wie, wo und wann (zusammen-)gearbeitet wird. Die besten Erkenntnisse konnte die Initiative auf zwei Wegen gewinnen: einfach ausprobieren und Andere fragen „Wie machen Sie’s denn?“. Denn letztendlich betrifft ‚New Work‘ jedes Unternehmen, das sich der Zukunft zuwenden möchte. Also warum nicht voneinander lernen?!
So entstand gemeinsam mit der NIK die Idee, genau hierfür ein Format zu schaffen. Die NIK ist ein europaweites und regionales Partnernetzwerk, bestehend aus IT-Initiativen, Firmen, sowie Forschungs- und Entwicklungs-Einrichtungen, welches bereits seit 1995 in Nürnberg existiert. Es informiert und vernetzt Technologie-Unternehmen, Hochschulen, Kommunen, Institutionen und Forschungsinstitute im Umfeld der digitalen Wirtschaft in der Metropolregion Nürnberg.

Daher öffnete DATEV die Tore des IT Campus und lud zum Networking ein. Um ein paar Impulse und Anknüpfungspunkte zum Austausch zu haben, stellte das DATEV-Team kurz vor, welche ‚New Work‘-Strategien die Genossenschaft derzeit verfolgt. Neben neuen Raumkonzepten mit Desk Sharing und Activity Based Working ging es um flexiblere Karrierelaufbahnen, moderne Führungskultur und die Technologiestrategie. Damit man sich unter diesen Schlagworten etwas mehr vorstellen kann, wurde es anschließend handfest: Bei einer Tour durch eine New-Work-Testfläche im 4. Obergeschoss des IT Campus konnten die Teilnehmer aus den Bereichen Facility, HR und IT exklusive Einblicke bekommen und diskutieren. Und da Networken bekanntlich den Appetit anregt, ließen die Teilnehmer den Abend bei Häppchen und guten Gesprächen entspannt ausklingen. Auch wenn die obligatorische Feedback-Wand eher jungfräulich zurückblieb, waren sich die Teilnehmer in den Gesprächen einig: ein bereicherndes Format, bei dem man gute Einblicke gewinnen und neue Impulse mitnehmen kann. Auf Grund dieses positiven Fazits und regen Interesses freuen wir uns darauf, dass NIK bereits angekündigt hat, das Format nun weiterzuführen.

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Über den Autor

Vanessa Paul

stieg 2012 als Studentin bei DATEV im Bereich Mobility und Messaging Services ein. Nach Abschluss ihres Media Engineering Studiums 2014 war sie zunächst zwei Jahre in der Medientechnik tätig. Mittlerweile beschäftigt sie sich wieder mit Kommunikationstechnologien und dem Thema New Work. In Ihrer Freizeit findet sie den Ausgleich im Reisen, beim Yoga und dem Zusammensein mit Freunden.