Ein Blick hinter die Kulissen der großen Jubiläumsfeier

von am Dienstag, 15 März 2016
Diesen Beitrag teilen:

DATEV feiert 50. Geburtstag und wir, die Azubis des 1. Lehrjahres, sind mittendrin. Doch bevor der Spaß beginnen kann, muss die Arena erstmal feierlich ausgeschmückt werden. Oder wie einst Hesoid sagte: „Vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.“ Das trifft den Aufbau wohl besonders gut,  denn eine schweißtreibende Arbeit war der Aufbau auf alle Fälle.

Aber zurück zum Thema. Als bekannt wurde, dass die DATEV die Mitarbeiterfeier in der Nürnberger Arena feiert, schritten die Planungen schnell voran. Auch die Azubis wurden mit in die Planungen einbezogen, und so  konnten wir uns freiwillig für die Aufbau-Aktion melden. Ohne zu wissen was genau auf uns zukommt, sagten wir leichtgläubig zu und freuten uns auf die zwei Tage.

Nun war der Tag gekommen. Frühmorgens um 8 Uhr waren wir vor Ort. Top motiviert standen wir vor dem Eingang der Eisarena und wollten am liebsten sofort anfangen. Doch es gab ein Problem: Wir kamen nicht rein. Besser gesagt, ein Teil der Azubis hat nicht den richtigen Eingang gefunden. Stattdessen sind wir aus Versehen durch den Eingang, der direkt zur Eisfläche führte, gelaufen. Von den dort  schon fleißigen Arbeitern, bekamen wir verdutze Blicke zugeworfen, aus welchen wir lesen konnten: „Hier gehört ihr nicht her.“

aufbau 1Nach einiger Zeit hatten wir dann aber doch den richtigen Eingang gefunden und konnten dann unsere Morgenmotivation sofort in Taten umsetzen. Unsere Aufgabe war es, die Sitzkissen auf jeden der 7000 einzelnen Plätze der Arena zu verteilen.  Zu jedem Kissen kamen noch ein Knicklicht und eine Faltmappe dazu. Als es dann hieß, es werden ein paar kräftige Männer gebraucht, war mir sofort klar, das wird nicht gut ausgehen. Immerhin weiß ich ganz genau, wieso ich einen Bürojob ausgewählt habe.

Ich will damit nicht sagen, dass ich faul bin und mich nicht gerne bewege, aber ich weiß um mein „handwerkliches Talent“, denn in dieser Hinsicht besitze ich wahrlich zwei linke Hände. Doch obwohl ich abgelenkt wegschaute, wurde ich mit ein paar anderen ausgewählt. Unsere Aufgabe war es dann die Kleiderständer außen im Zelt aufzubauen.

Im Grunde genommen war es keine große Aufgabe und auch nicht schwer, doch trotzdem habe ich es fertig gebracht, mich zu verletzen. In einem kurzen Augenblick ging ich zu ungestüm ran und holte mir einen blauen Finger. Da war es wieder,  ich und meine zwei linken Hände.

Nachdem wir innen weiter die Kissen ausgeteilt hatten, gab es ein leckeres Mittagessen. An dieser Stelle auch noch ein Kompliment an das Catering. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann wieder zurück an die Arbeit. Hier konnten wir beweisen, wo unsere Stärken liegen – TEAMARBEIT.

Ohne uns groß absprechen zu müssen, hat jeder seine eigene Aufgabe gefunden. Die einen waren dafür zuständig, die Kissen an die Orte zu bringen, wo die anderen darauf warteten die Kissen zu verteilen. Dies hinterließ jedoch sehr viel Müll, weil jedes Kissen einzeln verpackt war. Aber natürlich haben wir in unserem Team auch Müllermänner und -frauen gefunden, die alle Verpackungen entsorgten.

aufbau_beitr Es war sehr schön zu sehen wie wir als TEAM funktionieren. Insgesamt hat die Arbeit mit den anderen sehr viel Spaß gemacht und am Ende des Tages waren wir stolz, auf das was wir geleistet haben.

Und wenn es in 50 Jahren, um den Aufbau  der 100-Jahr-Feier geht, werde ich keine Kosten und Mühen scheuen, auch in hohem Alter und mit Krückstock noch zu unterstützen.

Auch wenn es eventuell nur die altbekannten dummen Kommentare sein werden!

Über den Autor

Patrick Veit

hat es nach seinem Fachabitur zur DATEV verschlagen. Er macht seit September 2015 ein Verbundstudium als Kaufmann für Dialogmarketing und wird deshalb ab Oktober 2016 an der TH in Nürnberg BWL studieren. In seiner Freizeit spielt Patrick gerne Golf, Fußball oder kocht gerne.