Erfahrungen mit dem DATEV Patenschaftsprogramm

Ein Angebot, das du nicht ablehnen kannst

von am Dienstag, 2 August 2016
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Wie finde ich nach dem Studium den Weg ins Berufsleben? Das war eine meiner größten Sorgen während der Uni und ich bin mir sicher, dass es nicht nur mir so ging. Neben der Suche nach dem passenden Job bleibt vor Allem die Ungewissheit, überhaupt nicht zu wissen, was einen nach Klausuren und Hausarbeiten in der echten Welt erwartet. Damit Bachelor-Studierende nach der Uni nicht von der Realität der Arbeitswelt überrascht werden, bieten wir an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg mit unserem Patenschaftsprogramm die Extraportion Praxis.Vertreter von national und international tätigen Unternehmen und Organisationen übernehmen die Patenschaft für ausgewählte Bachelor-Studierende, ermöglichen ihnen Einblicke in verschiedene Arbeitsfelder und vermitteln wichtige Kontakte. So arbeiten die Bachelor-Studierenden schon während des Studiums an aktuellen Problemstellungen in Unternehmen und Organisationen mit.

Den Werkstudenten oder Praktikanten stehen die Paten als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, häufig inklusive Unternehmensführung durch die verschiedenen Geschäftsbereiche, Kontakte zu hochrangigen Ansprechpartnern, Projektarbeit und Beratung zu Studienschwerpunkten und Berufswahl.

Erste Erfahrungen im Berufsleben

„Das Patenschaftsprogramm hat mich persönlich und im Studium nach vorne gebracht“, sagt Jan Hardmann, der seit gut einem Jahr bei DATEV ist. Obwohl er bereits im sechsten Semester seines Bachelorstudiums war, als er zu DATEV kam, war das Praktikum seine erste größere Erfahrung im Berufsleben. Wie bei DATEV üblich war Jan von Beginn an komplett mit eingebunden: Meetings, Budgetplanung, das komplette Tagesgeschäft. Das Ganze hat ihn offenbar nicht abgeschreckt, denn im Anschluss ist er als Werkstudent bei uns geblieben und entwickelt gerade ein managementgerechtes Tool, mit dem die Transparenz und somit auch die Präzision der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung erhöht werden soll.

Von der Unternehmensbörse ins Praktikum

Zu Beginn des Patenschaftsprogramms, das vom DATEV Karriere-Team organisiert wird, gibt es eine Unternehmensbörse, bei dem Vertreter der einzelnen Unternehmen ihre Arbeitgeber vorstellen. Auch Yasemin Jordanesku hat sich durch die lange Schlange zum DATEV-Stand gekämpft und kam als Praktikantin ins Produktmanagement. Im 4. Semester ihres Sozialökonomik-Studiums war sie auf der Suche nach der passenden Praxiserfahrung.

„Das Praktikum im Produktmanagement war extrem spannend. Dabei konnte ich mir einen Überblick über die Anforderungen verschaffen, die aus verschiedenen Abteilungen auf einen Produktmanager einprasseln.“ Dazu gehören zum Beispiel die Erstellung von Produktpräsentationen, der telefonischen Kontaktaufnahme zu Piloten und die Überprüfung von Programmneuerungen, bei der Yasemin die Kollegen und Kolleginnen fleißig unterstützt hat.

„Ich war positiv überrascht, wie gut die Stimmung und das Klima unter den Mitarbeitern sind. Trotz Termindruck fand sich immer jemand, der sich Zeit für meine Fragen nahm.“

Auch für Werkstudenten bietet DATEV ein umfangreiches Angebot an Beratungen und Veranstaltungen, wie beispielsweise dem Studi-Tag. Ein weiterer Grund, nach dem Praktikum eine Stelle als Werkstudentin anzutreten.

Ein Teil des Teams

Das dachte sich auch Johanna Winzig, die unsere Fachredaktion für Seminare unterstützt und dort an der Erstellung von Lernvideos mitwirkt. Auch beim Lernen will man heutzutage in Sachen Ort und Zeit flexibel sein, weswegen Online-Seminare immer beliebter werden. Um unsere Kunden bestmöglich bei den Herausforderungen ihres Arbeitsalltags zu unterstützen und auf Veränderungen vorzubereiten, bekommen sie Weiterbildungen zu Grundlagen oder Fachthemen, die neben dem Video auch ein Lernskript sowie Wissens-Checks beinhalten.

Als Wirtschaftspädagogik-Studentin kann Johanna hier ideal ihr Wissen aus der Uni einbringen und auch selbstständig an Aufgaben arbeiten. Dabei schätzt sie vor allem die offene und gelebte Feedbackkultur im Team und darf sich natürlich auch ihrerseits ihre Meinung sagen.

Das Patenschaftsprogramm lohnt sich

Fazit: Der Übergang vom Studium ins Berufsleben kann schwierig sein und auch die ein oder andere böse Überraschung bereithalten. Um genau das zu verhindern, gibt es das Patenschaftsprogramm. Ein erster Einblick in die Realität der Arbeitswelt, abseits von Hörsälen, Hausarbeiten und Klausuren. Man erfährt, was einen erwartet und welche Anforderungen die verschiedenen Berufe mit sich bringen. Und als Werkstudent den Fuß in der Tür zu haben kann mehr als nur der erste Schritt zur späteren Anstellung sein. Jan, Johanna und Yasemin sind nach dem Praktikum jedenfalls als Werkstudenten bei DATEV geblieben und können das Patenschaftsprogramm nur wärmstens empfehlen.

 

Über die Teilnehmer:

Jan Hardmann: Seit August 2015 zähle ich mich zur DATEV-Familie. Wenn bei mir im Outlook eine Abwesenheitsmeldung erscheint, bin ich höchstwahrscheinlich entweder mit meinem Master-Studium in Management beschäftigt oder ich bin in Urlaub am anderen Ende der Welt. Am Strand oder beim Tauchen kann ich am besten abschalten.

Johanna Winzig, B.A., Studentin der Wirtschaftspädagogik, FAU Erlangen- Nürnberg

Yasemin Jordanesku: Ich wohne in Nürnberg und studiere Sozialökonomik im 6. Semester an der FAU Erlangen-Nürnberg. Nach dem Abitur studierte ich erst Germanistik. Da mir das Studium zu trocken war, wechselte ich in den wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Im August absolvierte ich im Rahmen dieses Studiums ein Praktikum im Produktmanagement der EO-Pakete und arbeite nun als Werkstudentin in der Entwicklung. Das Bachelorstudium gefällt mir so gut, dass ich meine Kenntnisse in einem Masterstudium Marketing Management vertiefen möchte.

 

Über den Autor

Sebastian Pech

ist seit September 2013 bei DATEV. Als Ur-Nürnberger hat er auch seinen Master in Sozialökonomik in Nürnberg gemacht und nebenbei beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gearbeitet. Wenn er nicht fleißg für DATEV twittert, facebookt oder bloggt, trainiert er eine Fußball-Jugendmannschaft oder träumt von einem eigenen Roman und erfolgreichem Fußball im Frankenstadion.