Eltern werden leicht gemacht

Ach wie gut, dass jeder weiß…

von am Mittwoch, 15 November 2017
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Der Tag, an dem mein Mann und ich erfuhren, dass wir Eltern werden, war einer der schönsten unseres Lebens. Das, was ich in den folgenden Monaten über die deutsche Bürokratie lernte, dafür ein reiner Albtraum: Es müssen Formulare für Elternzeit und -geld, Kindergeld und Versicherungs-Krimskrams ausgefüllt werden und sogar eine Steuernummer muss zur Geburt schon mal beantragt werden. Aber es gab auch Hilfe im Bürokratiedschungel und zwar in Form meines Arbeitgebers DATEV. Der stand mir bei allen organisatorischen Fragen rund ums Kinderkriegen mit Rat und Tat zur Seite.

Sobald der Schwangerschaftstest auf positiv springt, ist man zumindest in Großstädten gut damit beraten, sich um einen Krippenplatz zu bemühen. Müde belächelt hatte ich bis dahin die in meinen Augen hysterischen Eltern, die sich um ein Unterkommen ihres bis dato ungeborenen Kindes bei Kullerigeln, Hoppelhasen & Co. bemühten. Zu Unrecht, wie sich recht schnell bei einem ersten Telefonat mit unserer „Familienbeauftragten“ im Personalwesen herausstellte. Fast eine Stunde nahm sie sich Zeit, gab Tipps und Tricks rund um die ersten Monate der Schwangerschaft, nach der Geburt und das beste Vorgehen zur Sicherung des Wunschbetreuungsplatzes. Die Ratschläge waren Goldwert. DATEV schießt beispielsweise 36 Monate lang 100 Euro zur Kinderbetreuung dazu, erklärte sie mir. Wirklich klasse!

Win-Win-Win-Situation

Untergebracht ist meine Tochter jetzt bei den Champinis, einer öffentlichen Bewegungs- und Sport Kita, die auf Initiative der DATEV genau neben einem DATEV-Standort in Nürnberg gebaut wurde und deren Bau auch von DATEV mitfinanziert wurde. Ich war mit der Voranmeldung super früh dran und hatte großes Glück, dort einen Platz zu bekommen, was nicht selbstverständlich ist und von vielen Faktoren abhängt. Die KITA berücksichtigt bei der Vergabe der Plätze nicht nur die Kriterien des Jugendamtes, sondern auch andere, wie beispielsweise die Buchungszeit für die Kinder.

Im Ergebnis gewinnen wir durch diese nahe Betreuungslösung alle: Meine kleine Tochter kann den ganzen Tag mit ihren Rennschnecken-Kumpels spielen; ich gehe in Ruhe nebenan arbeiten und mein Arbeitgeber verliert keine gut qualifizierte Arbeitskraft.

Neben der Unterbringung des DATEV-Nachwuchses kümmern sich die Kollegen aus der Mitarbeiterberatung in Personal aber auf viele andere Arten um das Wohlergehen der werdenden Mamas. In persönlichen Gesprächen wird noch mal genau über Elternzeit informiert – gerne auch zusammen mit dem anderen Elternteil. Gemeinsam mit dem werdenden Vater haben wir festgelegt, welches Arbeitsmodell nach der Rückkehr das richtige ist und bis wann man Elternzeit nehmen kann und darf. Ach ja, und dann könnte man ja auch später noch mal ein Sabbatical dranhängen, wenn man möchte…

Wirkliche Work-Life-Balance

Heute tippe ich diesen Blog-Post als Mama in Vollzeit. 40 Stunden bin ich wöchentlich hier und finde es prima. Nicht nur, weil mein Kind (gut und sicher) nebenan betreut wird. Auch weil ich weiß, dass es im Haus ein Eltern-Kind-Rückzugs-Büro gibt, in das ich mit meiner Tochter gehen kann, wenn mal alle Stricke reißen.
Wenns mal richtig hart auf hart kommt, bietet DATEV allen Mitarbeitern den Zugriff auf einen Familienservice, der sich auf die Vermittlung von Betreuungsmöglichkeiten jeder Art (Au Pair, Notfall Tagesmutter usw.) spezialisiert hat. Später gibt’s dann sogar noch eine Ferienbetreuung und an Weihnachten eine kleine interne Feier für den Nachwuchs.

Ja, ich weiß, nicht allen Angestellten geht es so gut und nicht viele Arbeitgeber sind derart bemüht, dem Work wirklich eine „Life“-Balance hinzuzufügen. Es stünde Wirtschaft und Industrie aber gut zu Gesicht, würde sie sich mehr um die Eltern von heute kümmern. Denn die bringen ja auch den Umsatz von morgen und den Nachwuchs von übermorgen.
Die Entscheidung Job oder Kind wird einem bei DATEV abgenommen. Denn hier wird aus oder und – und zwar mit allem, was möglich ist.

Über den Autor

Astrid Schmitt

Astrid Schmitt

ist seit 2014 Redakteurin in der Online-Kommunikation bei DATEV. Die studierte Journalistin startete in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eines großen deutschen Versicherers ins Berufsleben, bevor sie zwischenzeitlich als Lektorin tätig war. Mit der Zertifizierung zur Social Media Managerin (PZOK) entdeckte sie auch privat das Bloggen für sich: In einem eigenen Städte-Blog stellt sie regelmäßig die schönsten Ecken ihrer Heimatstadt Nürnberg vor. Neben der Betreuung des DATEV-eigenen Instagram-Accounts schreibt Astrid am liebsten Texte für die verschiedenen Unternehmensformate, wie zum Beispiel den Blog, das Magazin oder das Intranet.