Interviewserie 3 ¾ Fragen

Interview mit Thomas Bokkelkamp

von am Mittwoch, 17 April 2019
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Um den Arbeitsalltag unserer Kollegen vorzustellen, haben wir die neue Video-Interviewserie „3 ¾ Fragen“ auf Instagram „datevkarriere“ gestartet. Manchmal reichen 3 ¾ Fragen aber einfach nicht aus. Daher führen wir das Interview an dieser Stelle als Blogbeitrag fort.

Manch einer wird sich fragen, warum 3 ¾ Fragen? Dahinter steckt ein ganz einfacher Gedanke: In dem Format werden drei fixe Fragen gestellt, die sich mit dem Interviewten oder seinem Aufgabenfeld beschäftigen. Die ¾ Frage, also die letzte Frage, wird etwas privater und emotionaler. Schaut einfach bei uns auf Instagram @datevkarriere vorbei.

Unser Interviewpartner ist Thomas Bokkelkamp. Er ist Recruiter bei DATEV. Im Interview geht er auf die beiden Business Netzwerke Xing und LinkedIn ein.

Inwieweit fließen Xing- und LinkedIn-Profile in die Bewerbung mit ein?

Wir von DATEV führen keine so genannten Background-Checks bei Bewerbungen durch. Es geht uns nicht darum, Google, Facebook oder ähnliches zu durchforsten, sondern wir arbeiten mit dem, was uns die BewerberInnen zur Verfügung stellen und versuchen anhand dessen herauszulesen, ob sie persönlich und fachlich zu der Position und zu DATEV passen, oder vielleicht sogar zu einer anderen Position, die die BewerberInnen nicht auf dem Schirm hatten. Sollte die Bewerbung allerdings einen Link zu einem Profil auf Xing, LinkedIn oder ähnlichen Plattformen enthalten, haben wir ja die Erlaubnis, genau dieses Profil zu sichten. Hin und wieder kommt es vor, dass beispielswiese UX-Designer auf ein Online-Portfolio verweisen oder Softweareentwickler einen Link zu Github oder Stackoverflow einfügen. Das hilft uns natürlich bei der Einschätzung und wird gerne gesehen, wir suchen aber nicht aktiv danach.

Wie wichtig werden die beiden Portale zukünftig für die Stellensuche?

Social Media nimmt in sämtlichen Bereichen des Lebens einen immer höheren Stellenwert ein, auch wenn es um die Stellensuche und Karriere geht. Mithilfe von Xing und LinkedIn kann man sich ein gutes Netzwerk aufbauen und gegebenenfalls auch erste Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern suchen. Denn viele Arbeitgeber haben bereits professionelle Profile auf diesen Portalen, die erste Einblicke in das Unternehmen geben. DieBewerberInnen erfahren durch Posts, was aktuell bei dem Unternehmen passiert. Diese Portale sind also sicherlich eine gute Quelle, um sich über Arbeitgeber zu informieren und sein Netzwerk aufzubauen.

Ab wann vernetzt man sich mit jemanden auf Xing? Also zum Beispiel mit dem Chef, anderen Unternehmen oder nur mit direkten Kollegen?

Da gibt es keine Regeln, erlaubt ist was sich gut anfühlt und es bleibt auch ein Stück weit dem „gesunden Menschenverstand“ überlassen. Wenn man interessante Kontakte auf einer Veranstaltung geknüpft hat, spricht nichts dagegen sich zu vernetzen. Letzten Endes geht es ja darum, einen Kontaktpunkt zu haben um an den Austausch anzuknüpfen.

 

Über den Autor

Lea Schindler

Seit April 2018 ist sie als Werkstudentin in der Abteilung Corporate Publishing tätig.