Azubis aus dem ersten Lehrjahr berichten

DATEV – Zukunft vong heute

von und am Donnerstag, 8 März 2018
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Zukunft gestalten. Gemeinsam. Und zwar gemeinsam mit der neuen Generation DATEVianer, die im Herbst 2017 eine Ausbildung bei DATEV begonnen haben. Wie ist es dem Firmennachwuchs wohl in der ersten Zeit ergangen? Und auf welchem Wege sind sie hergelangt?

Wir haben uns ein bisschen in unserem Azubi-Jahrgang umgehört und möchten euch von den ersten DATEV-Eindrücken berichten.

In Nürnberg bekannt

Die meisten unseres Jahrgangs sind gebürtige Nürnberger oder stammen aus der Umgebung. Daher kennen sie auch zumindest unser grünes Firmenlogo. Aber mal ehrlich: Das ist in der Region ja auch kaum zu übersehen, weil man sowohl an allen DATEV-Standorten als auch am Flughafen und am Hauptbahnhof davon verfolgt wird. Auch vermitteln Bekannte und Verwandte, die selbst in der Firma beschäftigt sind, gerne, indem sie auf Schülerpraktika aufmerksam machen. Außerdem leisten Schul- und Messeveranstaltungen ihren Beitrag zur Vermittlung von Ausbildungsinformationen.

Unter denjenigen, die sich nach ihrem Schulabschluss orientieren wollen, hat DATEV einen sehr guten Ruf und gilt als professioneller und überaus arbeitnehmerfreundlicher Arbeitgeber, der einem Auszubildenden und Studierenden vor allem auch im Hinblick auf Schulungen und Weiterbildungen viel bietet. Bekannt ist DATEV auch dafür, viele Bewerbungen zu erhalten – einige waren davon abgeschreckt, da nur wenige Ausbildungsplätze vorhanden sind.

„Bei so viel Konkurrenz denkt man nicht, dass man selbst auch eine Chance hätte, vor allem, wenn man die Vielzahl an Bewerbern betrachtet. Als ich dann echt eine Zusage bekommen habe, war ich stolz, hier arbeiten zu dürfen“, so ein Azubi.

Steuerberater? Laaaaaangweilig … Oder?

Klar hat DATEV einen guten Ruf, aber manche denken doch noch immer, dass die Arbeit hier total langweilig ist. Vielleicht liegt das daran, dass der Berufsstand Steuerberater nicht gerade unter den Top 5 der Berufswünsche liegt. Allerdings versucht die DATEV, das verstaubte Image loszuwerden. Junge Promotoren geben auf Messen und externen Veranstaltungen ihr Bestes und zeigen, dass Steuerberatersoftware auch spannend sein kann.

Am ersten September war es dann so weit – unser erster Tag in der großen, grünen Firma, deren Sicherheitsschleusen am Eingang eher an Fort Knox als ein Bürogebäude erinnerten. Wir waren natürlich keineswegs eingeschüchtert, warum auch? Immerhin waren die Flure übersät mit freundlich lächelnden Menschen, die alle ihre Arbeit zu mögen schienen. Die Begrüßung durch die älteren und erfahrenen Azubis nahm dann auch ein wenig die Aufregung – offensichtlich war es möglich, das erste Lehrjahr zu überstehen! Der Ablauf gab Gelegenheit zum Kennenlernen und am Schluss des Tages waren wir keine Fremden mehr, sondern Kollegen.

In unseren „Heimathäfen“, also quasi unseren „Homebases“, zu denen wir nach Einsätzen in anderen Abteilungen immer wieder zurückkehren werden, haben wir uns sofort wie zu Hause gefühlt. Kein Wunder, bei den ganzen netten Kollegen. Man wird als vollwertiger Mitarbeiter behandelt und ist nicht der kleine Azubi. Das Du wird meist auch direkt angeboten und so entsteht eine familiäre Atmosphäre.

Selbst sind die Azubis

Das Thema Steuern wird, je mehr man lernt und über die Prozesse Bescheid weiß, verständlicher und somit auch interessanter. Wir Azubis haben inzwischen auch gelernt, uns fehlende Informationen selbst zusammenzusuchen und arbeiten eigenständig.

Diese Selbstorganisation ist auch essentiell, da die praktische Gleitzeitregelung zum spät Aufstehen verleitet. Manchmal hat man einfach Lust, mal länger zu schlafen oder früher Feierabend zu machen – wer kennt das nicht? Aber man steht gerne auf, wenn man sich jeden Tag auf etwas freuen kann: Spannende Themen, neue Aufgaben, die Kollegen, abwechslungsreiche Schulungen… und selbst wenn es nur das Kantinenessen ist! Der einzige Wunsch einiger Azubis, geschuldet dem öffentlich etwas aufwendiger zu erreichenden Standort in der Sigmundstraße: So manch einer wünscht sich, sich in die Arbeit beamen zu können. Doch so lange der Arbeitsweg auch dauern mag, für spannende Team-Meetings und Workshops begibt man sich gerne auf die Reise.

Die drei beliebtesten Highlights sind die gemeinsamen Einführungstage im September, Teamveranstaltungen und die hauseigene Kantine. Nicht nur aufgrund dieser Aspekte würden viele von uns Azubis die DATEV ihren Freunden weiterempfehlen, allerdings darf man über seine Tätigkeit natürlich nicht alles erzählen – Datenschutz und so 🙂

Unsere Arbeit ist Tag für Tag sehr spannend, besonders das Bewusstsein, mit Steuerberatern zusammenzuarbeiten, erfüllt einen mit Stolz. Nicht zu vergessen das Gehalt, welches wir auf der First Cash-Party gebührend gefeiert haben! Damit der Gehaltszettel zum Monatsende auch garantiert auf dem Schreibtisch liegt, arbeiten wir alle gerne fleißig mit, damit ein solch innovatives Unternehmen bestehen bleibt. Auch wenn ein ausgefüllter Arbeitstag oft sehr lange sein kann, gerade wenn man frisch ins Berufsleben eingestiegen ist, lernen wir jeden Tag dazu.

Im Großen und Ganzen sind wir alle sehr froh, ein Teil der DATEV-Gemeinschaft zu sein und würden uns auch jederzeit wieder hier bewerben.

Über die Autoren

Nina Possmann

Nina Possmann

hat sich nach ihrer Post-Abitur-Orientierungsphase für ein Verbundstudium BWL in Verbindung mit einer Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement entscheiden und ist seit 2017 Teil des DATEV-Teams.

Einen freizeitlichen Ausgleich schafft sie sich durch Tennis spielen, Reiten sowie Yoga und reist gerne und so oft es geht :)

Sophia Kierner

Sophia Kierner

hat sich nach ihrem Abitur 2017 für das Verbundstudium BWL an der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg mit dem Ausbildungsberuf Kauffrau für Dialogmarketing entschieden. Wenn sie nicht gerade mit ihren Freunden unterwegs ist oder in andere Länder reist, geht sie gerne ins Fitnessstudio und auf Festivals.